KONZERTCHOR DARMSTADT
Dvoraks GEISTERBRAUT – Horror im darmstadtium
Der Vorverkauf für die Aufführung der Chorballade DIE GEISTERBRAUT op. 69 (Aufführung in deutscher Sprache) von Antonin Dvorak hat begonnen!
Antonín Dvo?áks Chorballade DIE GEISTERBRAUT (1884) ist ein furioser Ritt durch alle Albträume der menschlichen Seele: Ein Mädchen wartet jahrelang vergebens auf den Bräutigam, der einst als Soldat in die Welt gezogen war. Ihre Sehnsucht wächst ins unermessliche – und eines Nachts kommt er als Untoter zurück, um endlich Hochzeit zu halten. In einer wilden Jagd durch die Nacht, quer durch modrige Sümpfe und über kahle Felsen, vorbei an düster glimmenden Irrlichtern und drohend heulenden Hunden entführt der gespenstische Geliebte das Mädchen zu einem Friedhof, wo als Brautbett ein offenes Grab auf sie wartet. Das Mädchen rettet sich in ein nahes Haus, aber der Schrecken hat kein Ende: Sie hat sich in eine Leichenhalle geflüchtet. Ihr wütender Bräutigam und ein ganzes Heer von Geistern beschwören den dort aufgebahrten Toten, ihnen die verriegelte Tür zu öffnen, und der Tote gehorcht. Gerade noch rechtzeitig findet das Mädchen Worte des Glaubens, und mit dem ersten Hahnenschrei erlischt der höllische Spuk. Die Handlung (Text: Karel Jaromir Erben) ist eng verwandt mit Gottfried August Bürgers Schauerballade LENORE, der aber keine Happy End vergönnt ist; das Thema ist zudem in fast allen europäischen Literaturen nachweisbar – und wäre auch gut für einen Horrorfilm geeignet.
Die in Deutschland selten aufgeführte Gespensterballade für Soli, Chor und Orchester gehört zur schwärzesten musikalischen Schauerromantik. Dvo?ák zieht alle Register, um den Hörer auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle zwischen Sehnsucht, Grauen, Hoffnung, Verzweiflung und Erleichterung zu schicken. In der glänzend orchestrierten Partitur tummelt sich der musikalische Höllenspuk von Rang und Namen: Schuberts Erlkönig, Berlioz‘ Faust und Mephisto, Marschners Vampyr und das Personal aus Webers Wolfsschlucht geben sich ein Stelldichein. Der groß besetzte Chor kommentiert ausgiebig die packende Handlung, die Chorpartie gehört zu den beeindruckendsten aus Dvo?áks Feder.
Es singen der Konzertchor Darmstadt und namhafte Solisten; es spielt die Darmstädter Hofkapelle. Der Einführungsvortrag (Eintritt frei) beginnt um 18 Uhr.
Infos und Karten (18 – 38 € zzgl. Gebühren) gibt es im:
Darmstadt Shop Luisencenter, Tel 06151 / 1345 35
Büro des Konzertchors Darmstadt:, Tel. 06151 / 20 400
Und im Internet zum Selbstausdruck unter www.konzertchor-darmstadt.de
Konzert: | Antonín Dvo?ák, DIE GEISTERBRAUT op. 69 Chorballade für Soli, Chor und Orchester Text: Karel Jaromir Erben |
Mitwirkende: | Konzertchor Darmstadt; Darmstädter Hofkapelle; Solisten Dirigent: Wolfgang Seeliger |
Datum, Uhrzeit & Ort der Konzerte:: | Sonntag 19. Juni 2011, 19 Uhr, darmstadtium Darmstadt |
Ansprechpartner für Rückfragen: | Steffen Meder Tel.: 06151 / 29 39 29 meder@konzertchor-darmstadt.de |
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Konzertchor Darmstadt Mauerstraße17 64289 Darmstadt |
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